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 Snowboarden
Das magische Brett gesund geniessen
Schneebedeckte Hügel, kristallene Eiszapfen - mit ihrer blendend weißen Schönheit lockt uns die Winterlandschaft unwiderstehlich auf die Skipiste. Ein Ausflug, der nicht selten mit Prellungen und Verstauchungen endet. Davor schützen eine gute Vorbereitung sowie Aufwärm- und Dehnübungen bevor es auf die Piste geht.

Ganz schön rutschig, wenn man sich im Winter das erste Mal wieder auf die "Bretter" wagt: Schneller als man denken kann, liegt man auch schon im Schnee. Wie bei allen Sportarten gilt:
* Erst aufwärmen, dann starten.
* Kein Alkohol auf der Piste.
* Den Fahrstil dem Können anpassen, sich nicht überschätzen.
* Nicht allein abseits markierter Pisten fahren.

Generell gilt: Je untrainierter, umso rascher ist bei einem Sturz ein Muskel gezerrt oder ein Fuß verstaucht. Trendsportart Snowboarden

Auf das "magische Brett" steigen meist risikofreudige junge Leute. Viele Verletzungen passieren beim Snowborden bereits am ersten Tag. Im Gegensatz zum Skifahren sind dabei jedoch andere Körperpartien gefährdet:

* Wegen der flexibleren Brett-Schuh-Verbindung als beim alpinen Skilauf sind beim Snowboarden gehäuft Sprunggelenksverletzungen zu beobachten. Im Englischen gibt es dafür sogar schon einen festen Begriff. Man spricht vom "Snowboarder's ankle".
* Noch häufiger sind Handgelenksverletzungen: Die Hälfte aller Knochenbrüche beim Snowboarden betrifft das Handgelenk.
* Besonders besorgniserregend ist auch, dass die Zahl der Snowboarder zunimmt, die mit mehrfachen Knochenbrüchen (Polytrauma), schweren Schädel-Hirn-Verletzungen oder einer Wirbelsäulenverletzung auf der Piste gefunden werden.
Gut gerüstet mit der richtigen Ausrüstung

Durch die richtige Schutzausrüstung lassen sich viele Verletzungen vermeiden. Doch nur etwa zehn Prozent aller Snowboarder tragen einen Knie-, Schulter oder Ellenbogenschutz. Die Zahl derjenigen, die einen Helm aufhaben, liegt sogar noch deutlich darunter!

Empfehlenswert sind spezielle Snowboarder-Handschuhe: Sie sind mit einer integrierten Handgelenksstütze und speziellem Fingerschutz versehen. Der höhere Preis lohnt sich hier! Prellungen und Verstauchungen - was tun?

Je schneller Sie etwas unternehmen, desto harmloser werden die Folgen sein. Ideal für unterwegs sind Sprays, die den kühlenden Wirkstoff Menthol enthalten. Die Kühle lindert zum einen die oft heftigen Schmerzen, zum anderen wirkt sie dem Anschwellen entgegen. Sprühen Sie das Spray sofort nach der Verletzung auf die Haut - allerdings nur auf unversehrte Haut. Bei offenen Wunden sind diese Sprays tabu! Versuchen Sie auf gar keinen Fall, das verletzte Gelenk mit Schnee zu kühlen. Das kann katastrophale Folgen für die Haut haben!

Sollten Sie auf Hilfe warten müssen, leistet eine dünne Isofolie aus Aluminium gute Dienste. Zusammengefaltet nimmt sie sehr wenig Platz ein und passt oft sogar in Tasche des Skioveralls. Sie hält die Wärme relativ lange und schützt vor Unterkühlung. Kühlen, hochlegen, entspannen

Nach der Rückkehr ins Hotel die verletzte Stelle mindestens 40 Minuten lang mit kalten Umschlägen umwickeln. Der kühlende Effekt wird verstärkt, wenn sie einige Tropfen Pfefferminzöl auf den Umschlag geben. So verhindern Sie ein stärkeres Anschwellen des Gelenks. Dies bedeutet gleichzeitig, dass die Schmerzen geringer sein werden. Doch Vorsicht:
Wickeln Sie Eisbeutel immer in ein Tuch, um Erfrierungen der Haut vorzubeugen. Anschließend sollten Sie eine abschwellend wirkende Sportsalbe auftragen, eine elastische Binde anlegen und das bandagierte Gelenk so oft wie möglich Hochlagern. Dies beschleunigt das Abschwellen.

Klingt die Schwellung auf diese Weise nicht ab, müssen Sie noch am Urlaubsort einen Arzt aufsuchen. Denn vielleicht haben Sie sich eine ernstere Verletzung wie beispielsweise einen Bänderriss oder einen Knochenbruch zugezogen, der vom Fachmann behandelt werden muss. Übrigens...

Die meisten Wintersportunfalle ereignen sich vor allem deshalb, weil man körperlich untrainiert auf die Piste gegangen ist. Haben Sie Ihren Skiurlaub für die Osterferien geplant, dann nutzen Sie die nächsten Wochen für ein entsprechendes Vorbereitungstraining. Kurse werden in Sportvereinen und bei den Volkshochschulen angeboten. Nach dem ersten Training werden Sie sich wundern, wo man überall Muskelkater haben kann.

In diesem Sinne: Hals- und Beinbruch! Quelle:
http://www.gesundheit.de