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Bergbahn-Lexx: Rücklaufbremse

Ein weiteres Sicherheitsmerkmal ist die sogenannte Rücklaufbremse.

Beispiel: Umlaufbahn. Ist eine Umlaufbahn vorwiegend einseitig besetzt, so ist die talwärts ziehende Kraft auf dieser Seite höher als auf der anderen Seite. Es könnte also passieren, dass die Bahn bei Ausfall des Motors eigenständig rückwärts fährt.

Hier gegen wirkt die Rücklaufbremse. Sie setzt ein, wenn der Drehzahlsensor der Seilscheibe Werte außerhalb der eingestellten Betriebswerte misst. Die Rücklaufbremse kann entweder auf die Seilscheibe direkt oder aber auf das Getriebe wirken. Die direkte Seilscheibenbremse hat den Vorteil, dass sie aufgrund der hohen Bremskräfte, die nötig sind, nicht völlig unvermittelt einsetzt, sondern mit einem gut variablen Verzögerungswert eingestzt werden kann um Verletzungen der Passagiere vorzubeugen.

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