60 Prozent der Kunden in kommerziellen Skischulen in Deutschland sind Kinder. Die Wintersport-Experten des ADAC SkiGuide nennen 4 Punkte, die man bei der Wahl der Skischule beachten sollte:
Die wichtigste Frage lautet: Wie stark ist die unterrichtete Gruppe? Gruppen für Kleinkinder (4 bis 6 Jahre) sollten nicht mehr als 8 Teilnehmer umfassen, Gruppen für Jugendliche (6 bis 15 Jahre) etwa 8 bis 10 Leute. Für Erwachsene gilt: Gruppen mit mehr als 10 Teilnehmern sind nicht zu empfehlen, da andernfalls die intensive persönliche Betreuung durch den Skilehrer nicht mehr möglich ist.
Zu klären ist auch: Wie ist das Übungsgelände gestaltet? Gibt es flachere und steilere Passagen, um Übungen aller Schwierigkeitsstufen zu absolvieren? Und vor allem: Ist das Gelände entweder durch einen Zaun gesichert oder so weit ab vom regulären Pistenbetrieb gelegen, dass keine anderen Skifahrer den Übungsbereich queren können?
Für Kinder wichtig: Bietet das Gelände zum Beispiel mit einer Wellenbahn oder einer Bobbahn genug Abwechslung, damit keine Langeweile aufkommt? Ist ein so genannter Zauberteppich vorhanden, der einen spielend leichten Transport der Kinder den Hang hinauf ermöglicht?
Eine Möglichkeit zur Orientierung bietet der Deutsche Skilehrerverband mit seinem Gütesiegel 'Profi-Schule', das er an rund 300 kommerziell tätige Skischulen in Deutschland vergeben hat. Die Skilehrer dieser Schulen sind u.a. didaktisch geschult und bilden sich regelmäßig weiter.
Eine Übersicht über die aktuellen Skischul-Preise in den Alpen sowie viele weitere Tipps und Infos für Wintersportler liefert der ADAC SkiGuide Alpen 2005. Das Buch ist für 19,95 Euro im Buchhandel, in allen ADAC-Geschäftsstellen, im Internet unter www.adac.de/verlag sowie unter der telefonischen Bestellhotline 01805/10 11 12 (0,12 Euro/Min.) erhältlich.